BEVÖLKERUNG
Jugendquotient
Der
Jugendquotient zeigt die Altersstruktur der Bevölkerung und ist besonders stark abhängig von der Geburtenrate
der vorangegangenen Jahre. Ein tiefer Jugendquotient kann auf eine Überalterung der Bevölkerung hinweisen.
Der Indikator deutet aber auch auf den Finanzbedarf im Bildungswesen hin oder kann Auskunft geben über
die Familienfreundlichkeit einer Region oder Stadt.
Der
Anteil an Kindern und Jugendlichen ist in Luzern eher gering
Der Jugendquotient
ist in der Stadt Luzern vergleichsweise tief. Er beträgt 25 Prozent, das heisst, auf vier Personen im
Alter von 20 bis 64 Jahren kommt lediglich eine Person unter 20 Jahren. Damit liegt Luzern gleichauf
mit Basel und den deutschen Städten Freiburg i.B. und Potsdam. Einen noch geringeren Anteil junger Menschen
an der Stadtbevölkerung verzeichnen einzig Bern und Zürich; in Zürich ist der Anteil der Bevölkerung
im erwerbsfähigen Alter besonders hoch. Mit Werten rund um 30 Prozent sind Winterthur, Biel/Bienne und
Lausanne diejenigen Schweizer Vergleichsstädte mit den höchsten Jugendquotienten. Im internationalen
Vergleich befinden aber auch sie sich lediglich im Mittelfeld. Als Städte mit "junger" Bevölkerung
können Bergen und Lincoln bezeichnet werden: Hier kommen vier Kinder und Jugendliche auf zehn Personen
im Erwerbsalter. Auch in Malmö, Brugge, Cambridge und Salzburg liegt der Anteil der unter 20-Jährigen
im Vergleich zur Erwerbsbevölkerung zwischen 32 und 35 Prozent.
In der Stadt Luzern ging der Jugendquotient in den letzten Jahren zurück; 2004 hatte er noch bei 26,4 Prozent gelegen. Die Bevölkerungszunahme der letzten Jahre ist also weniger auf eine Zunahme der Geburten als auf die Zuwanderung von Personen im Erwerbsalter zurückzuführen.
In der Stadt Luzern ging der Jugendquotient in den letzten Jahren zurück; 2004 hatte er noch bei 26,4 Prozent gelegen. Die Bevölkerungszunahme der letzten Jahre ist also weniger auf eine Zunahme der Geburten als auf die Zuwanderung von Personen im Erwerbsalter zurückzuführen.