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KULTUR UND FREIZEIT

Museumsbesuche
Museen sind Teil des kulturellen Freizeit- und Bildungsangebots einer Stadt und tragen zu ihrer Bekanntheit und Attraktivität bei ­ mit entsprechender Bedeutung für den Tourismus. Die Zahl der Museumsbesuche pro Kopf ist ein Indikator, der auf die Bedeutung der Museumslandschaft für die Stadt hinweist.
Die Luzerner Museen locken viele Besucherinnen und Besucher an
Unter allen Vergleichsstädten zieht die Stadt Luzern im Verhältnis zur Einwohnerzahl am meisten Besucherinnen und Besucher in die Museen: Im Jahr 2008 wurden 11,6 Museumsbesuche pro Kopf gezählt; das entspricht gut 900'000 Personen. Das Verkehrshaus der Schweiz war der grösste Publikumsmagnet und vereint über die Hälfte aller Museumsbesuche auf sich. Aber auch der Gletschergarten, das Bourbaki-Panorama, das Naturmuseum sowie die Kunstsammlungen erfreuten sich eines grossen Zustroms.
Im Vergleich zu den ausländischen Städten mit verfügbaren Daten locken die Schweizer Städte durchschnittlich mehr Interessierte in ihre Museen. Einen ähnlich hohen Wert wie die Stadt Luzern zeigt allerdings auch das deutsche Potsdam. Die Partnerstadt von Luzern hat eine Vielzahl an Museen mit einer grossen Themenbreite sowie Gemäldesammlungen und mehrere Gedenkstätten zu bieten. Unter den anderen Schweizer Städten verzeichnen Basel, das über eine hohe Dichte an Museen verfügt, sowie Bern und Winterthur am meisten Museumseintritte pro Kopf. Zürich weist hingegen einen im Vergleich eher tiefen Wert aus.
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